Di, 18. Oktober 2022, 17:00 Uhr

Grundstück der Caritas (Ruhr-Mitte) an der Fronleichnamskirche, Alte Wittener Straße/Ecke Claus-Groth-Str., Bochum-Laer

Mit Dr. Regina Plaßwilm, Dr. Dirk Meyer und Jugendlichen des Ev. Jugendzentrums Bochum-Laer

Festliche Übergabe der Stele 11: Jüdisches Leben in Bochum-Laer
Festakt zur Errichtung der 11. Stele im Stelenweg

Programm
Begrüßung durch Dr. Anja N. Stuckenberger, Leiterin der Ev. Stadtakademie Bochum
 
Grußwort des Bezirkbürgermeisters Dr. Dirk Meyer
 
"Die Stele und wir" - Sprechszene: Jugendliche des Ev. Jugendzentrums, Stephan Kosel und Dr. Manfred Keller
 
Grußwort der Geschäftsführerin des Vereins "1700 JLID, Dr. Regina Plaßwilm. Sie spricht unter anderem zur Ausrichtung des Festjahrs
 
Schlusswort und Dank durch Dr. Manfred Keller
 
Ausklang bei einer kleinen Bewirtung mit Laugengebäck und Getränken
 
Die Veranstaltung wird unter Pavillons direkt an der neuen Stele stattfinden. Bei Unwetter wird sie in das Gemeindehaus, Grimmstraße 4, verlegt.
 
Die Stele
Im äußeren Erscheinungsbild wird die Stele Laer so aussehen wie ihre Vorgängerinnen. Inhaltlich geht es um Folgendes:
Die erste Seite skizziert zunächst die Neuanfänge der Jüdischen Gemeinschaft nach 1945. Ausführlich wird danach die Einwanderung jüdischer Kontingentflüchtlinge in den 1990er Jahren dargestellt. Da sich ein Großteil der Zuwanderer, die der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Recklinghausen zugeteilt wurden, in Bochum ansiedelte, wurde eine Anlaufstelle notwendig, die von der Stadt Bochum im Jahr 1995 im Gebäude Alte Wittener Straße zur Verfügung gestellt wurde.
 
Die zweite Seite erzählt von der Entwicklung des jüdischen Lebens in dem provisorischen Gemeindezentrum mit allen Problemen und Chancen. Im Mittelpunkt stehen die Integrationsleistungen der Gemeinde und die Entwicklung eigener Aktivitäten der Zuwanderer in der neuen Heimat.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gründung der neuen „Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen“ am 1.1.1999. Sie entwickelte sich zur zweitgrößten jüdischen Gemeinde im Ruhrgebiet. Das anhaltende Wachstum führte zu dem Ent-schluss, in Bochum eine neue Synagoge zu bauen. Deren Genese wird am Schluss von Seite 2 beschrieben.
 
Die Feier wird inhaltlich mitgestaltet von Jugendlichen des Evangelischen Jugendzentrums Laer, die an der Stele mitgearbeitet habe
Wir danken dem Verein 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland für die großzügigen Mittel zur Finanzierung der Stele. Unser Dank geht außerdem an die vielen Spender, die uns seit vielen Jahren und wiederum in der Realisation des Stelenwegs unterstützt haben.
Kosten
Der Eintritt ist frei.
Termine18.10.2022 17:00 - 18:00 Uhr