Die Gedenktafel erinnert an die 1698 als Evangelisch-reformierte Kirche erbaute Johannis-/Johanneskirche am ehemaligen  „Weilenbrink“. Sie ist die einzige der drei historischen Bochumer Kirchen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut wurde.

Fast 250 Jahre lang prägte sie das Stadtbild Bochums mit. Ihre Geschichte spiegelt die wechselvolle Entwicklung des kirchlichen Lebens nach der Reformation in Bochum. Im Volksmund wurde die Kirche liebevoll „Pfefferdose“ genannt.
Nach dem Krieg lässt die Stadtplanung keinen Wiederaufbau zu. 

Die Gedenktafel will dazu beitragen, die Johanneskirche und mit ihr die evangelisch-reformierte Tradition in Bochum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die Gedenktafel wurde geplant im 500. Reformationsgedenkjahr 2017 und am 15. Dezember 2018 aufgestellt.

Standort: Bleichstr. 1 - Ecke Untere Markstraße, Bochum

An der Errichtung waren maßgeblich beteiligt:
Pfarrer i.R. Dr. Georg Braumann, Evangelische Stadtakademie Bochum, Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., Evangelische Kirchengemeinde Bochum und die Stadt Bochum