Do, 28. Juli 2022, 19:00 Uhr

Gedenkort Nordbahnhof Bochum im EG Ostring 15, 44787 Bochum

Professor Dr. Bernd Faulenbach und Dr. Hubert Schneider

Der Transport am 29. Juli 1942 nach Theresienstadt
Vortrag von Dr. Hubert Schneider; Nachwort: Prof. Dr. Bernd Faulenbach

Reihe: Deportation
Vor 80 Jahren: Das Ende der alten jüdischen Gemeinde in Bochum. Die Deportationen nach Riga, Zamosc und Theresienstadt 1942.
Das Jahr 1942 war das mörderischste Jahr des Holocaust und es war daher auch das unheilvollste in der Geschichte der Bochumer Juden. In drei großen Transporten wurden nahezu alle zu diesem Zeitpunkt noch in der Stadt lebenden Juden nach Riga im Baltikum, nach dem im ostpolnischen Generalgouvernement gelegenen Zamosc und ins böhmische Theresienstadt verschleppt. Für diejenigen, die nicht sofort nach ihrer Ankunft ermordet wurden, folgten Wochen, Monate, zuweilen Jahre des Hungers, der Zwangsarbeit, physischer Tortur und seelischer Drangsal. 184 Männer, Frauen und Kinder aus Bochum wurden in diesem Jahr deportiert, lediglich 23 haben überlebt.
Im Mittelpunkt der Reihe stehen die Lebensgeschichten der Menschen.
 
Eine Kooperationsveranstaltung der Initiative Nordbahnhof Bochum e.V. mit der Evangelischen Stadtakademie Bochum und dem Stadtarchiv Bochum/Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.
Kosten
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte senden Sie eine E-Mail an: b.faulenbach@initiative-nordbahnhof-bochum.de
Im Notfall - falls keine E-Mail vorhanden - unter der Telefonnummer 0234 7731008 anmelden.
Termine28.07.2022 19:00 - 20:30 Uhr