So, 22. August 2021, 14:00 Uhr

Teamschule Drensteinfurt, Sendenhorster Straße 15, 48317 Drensteinfurt

Festival-Leiter ist Dr. Manfred Keller

Projekt 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland: Musik und Kultur in westfälischen Landsynagogen
Drensteinfurt: Dokumentarische Inszenierung Führung, Konzert

Für ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen in dieser Reihe, den Beitragenden, den lokalen Veranstaltern und zu Corona-Maßnahmen verweisen wir Sie gerne auf die Brochüre zur Reihe. Auf https://www.stadtakademie.de/festival-landsynagogen.html finden Sie die pdf-Datei der Brochüre und auf unserer Hompage www.stadtakademie.de die jeweils neusten Informationen.
 
14.00 15.00 Uhr Literatur
Das Leben der Susi Schmerler, eines jüdischen Mädchens aus Bochum. Dokumentarische Inszenierung Projekt der Ruhr-Universität Bochum
15 Jahre ist die Bochumer Jüdin Susi Schmerler alt, als sie im Zuge der sogenannten Polen-Aktion“ im Oktober 1938 mit ihrer Familie nach Polen deportiert wird. Ein mutiges Mädchen mit Zukunftsträumen, Wünschen, Hoffnungen und Ängsten. Nach Monaten im Lager in der Grenzstadt Zbaszyn, noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs,gelingt ihr die Ausreise nach Palästina, die für sie die Rettung vor dem Schicksal der europäischen Juden bedeutet. Dem neuen Leben im gelobten Land“ aber steht die Trennung von den Eltern und dem kleinen Bruder und die Ungewissheit über deren Zukunft gegenüber. Überliefert ist Susi Schmerlers Geschichte in Briefen und Tagebuchaufzeichnungen, die der Bochumer Historiker Hubert Schneider herausgegeben hat.
Mitwirkende: Luise Mohr und Vanessa Wiebe (Sprecherinnen); Jano Meyer, Thorben Pieper und Kevin Wahlbrinck, (Sprecher); Leitung: Paula Stöckmann (Theaterpädagogin), Dirk Urbach (Dozent für Geschichtsdidaktik, RUB); Einführung: Dr. Manfred Keller.
 
15.15 16.45 Uhr Führung: Auf jüdischen Spuren in Drensteinfurt
Witwe Malchen Reinhaus kaufte 1870 ein Gartengrundstück von Schuster Everhard Klaverkamp. Auf diesem Grundstück – zwar klein, aber in zentraler Lage bei der Katholischen Kirche – wurde 1872 eine Synagoge errichtet. Des Weiteren geht es zum Jüdischen Friedhof.
Führungen in Gruppen: zur Synagoge (Fußweg 5–10 Min.) und zum Friedhof (Fußweg 10–15 Min.).
 
17.00 18.00 Uhr Konzert
„In der Bar zum Krokodil ...“ - Jüdische Lieder und Schlager aus den 1920er Jahren
Gabriela Koch, Gesang, Querflöte; Konstantin Ingenpaß, Gesang; Martin Pilger, Klavier; Kevin Hemkemeier, Kontrabass
 
Eine Veranstaltung der Ev. Stadtakademie Bochum in Kooperation mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe, dem Evangelischen Forum Westfalen; gefördert durch die LWL-Kulturstiftung.
 
Kosten15,- €
Ermäßigter Eintritt 7,50 € (für Schüler und Studierende mit Ausweis). Im Preis eingeschlossen ist das gesamte Programm eines Nachmittags, inklusive der Köstichkeiten aus der jüdischen Küche. Den Eintritt bitten wir nach Erhalt der Teilnahmebestätigung direkt zu überweisen. Anmeldungen unter: : 0234-962904-661, E-Mail: ev.stadtakademie@gmail.com.
Termine22.08.2021 14:00 - 18:00 Uhr