So, 27. Juni 2021, 17:00 Uhr

ROTTSTR 5 H.O.F. Rottstraße 5, 44793

Monika Buschey, Christiane Conradt und Jan-Hendrik von Minden

Ich bin der, den es nicht gibt
Zur Erinnerung an den 100. Geburtstag von Paul Celan in 2020

Ein Rettungsseil aus nichts als Worten über dem Abgrund der Vergangenheit - für Paul Celan sei das seine Dichtung gewesen, sagt der Schriftsteller Peter Hamm. Celans Leben war überschattet von der Finsternis, die der Krieg und die Ermordung Unschuldiger heraufbeschworen haben. Seine Werke bezeugen es. Das Gedicht „Todesfuge“ begründete in den 50er Jahren seinen Ruhm. Er wehrte sich gegen den Vorwurf, verrätselt und unverständlich zu sein: Er sei Realist auf seine Weise.
Geboren 1920 in Czernowitz/Bukowina lebte Paul Celan von 1948 an in Paris. 1970 nahm er sich das Leben.
Wir wollen den Dichter und sein Werk vorstellen und seine Dichtung in Beziehung setzen zu Kompositionen, die im 20. Jahrhundert entstanden sind.
Christiane Conradt studierte in Darmstadt, Mannheim und Karlsruhe Violoncello. Nach einem ersten Engagement in Nürnberger wechselte sie zu den Bochumer Symphonikern. Ihr besonderes Interesse gilt zeitgenössischen Werken der Kammermusik und der solistischen Celloliteratur. Sie tritt in verschiedenen Veranstaltungsreihen auf und entwickelte in der ROTTSTR5 H.O.F. einen Ort für Neue Musik, Improvisation und Performance.
 
Jan-Hendrik von Minden kommt aus Oldenburg. Nach dem Abitur war er an einem Projekt bei TheaterTotal in Bochum beteiligt und studierte anschließend Germanistik. Inzwischen studiert er Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.
 
Monika Buschey arbeitet als Journalistin und Autorin und lebt in Bochum.
Kosten12,- €, erm. 10.00 €
Die Gebühr ist inklusive Eintritt und Empfang. Um eine Anmeldung wird gebeten: office.stadtakademie@kk-ekvw.de oder unter der Telefonnummer 0234 962904-661.
Termine27.06.2021 17:00 - 19:30 Uhr