Di, 16. März 2021, 19:15 Uhr

Evangelische Stadtakademie Bochum, Westring 26c, 44787 Bochum

Prof. Dr. Fritz Rüdiger Volz

(CORONA) WIRD AUF DAS SPÄTE FRÜHJAHR VERSCHOBEN Das Gerücht vom Wucher - Neuere Beiträge zur Auflösung einer überlieferten Denksperre
Vortrag mit Diskussion

Verachtung für Handel und Händler... Behinderung der wirtschaftlichen Entwicklung durch kategorisches Wucherverbot… Jenseitsorientierung statt Diesseitsverantwortung… Keine ordentliche Wirtschaftstheorie, bestenfalls moralisierende Wirtschaftsethik…
 
Zu Herkunft, Kontext und Bedeutung des „Wucherverbotes“ im Mittelalter sind auch heute noch solche überkommenen Vorstellungen ganz selbstverständlich in Umlauf. Sie erweisen sich jedoch bei genauerem Hinsehen als wissenschaftliche Gerüchte. Für die Erörterung von Fragestellungen der Wirtschaftstheoriegeschichte sind sie untauglich.
Die Frage nach dem mittelalterlichen Verständnis von Geld und Wucher ist neu zu stellen und auf der Basis anderer Quellen und anderer Deutungsansätze anders zu beantworten.
In den mittelalterlichen Kontroversen selbst geht es in einem umfassenden Sinne um den „rechten Gebrauch der Güter dieser Welt“. Dazu einen Zugang zu gewinnen, ist gerade im Horizont Christlicher Gesellschaftslehre heute erforderlich.
 
Dies wird in diesem Vortrag mit Bezug auf neuere Forschungsergebnisse (G. Todeschini und P. Evangelisti) gezeigt.
Professor Dr. phil. Fritz Rüdiger Volz lehrte von 1982 bis 2011 an der Evangelischen Hochschule in Bochum Soziologie und Sozialphilosophie. Arbeitsschwerpunkte: Ethik Helfender Berufe im internationalen Vergleich.
Kosten5,- €, erm. 3.00 €
Termine16.03.2021 19:15 - 21:30 Uhr
16.03.2021 19:15 - 21:30 Uhr
13.04.2021 19:15 - 21:30 Uhr
13.04.2021 19:15 - 21:30 Uhr
20.04.2021 16:15 - 21:30 Uhr
20.04.2021 16:15 - 21:30 Uhr
27.04.2021 16:15 - 21:30 Uhr
27.04.2021 16:15 - 21:30 Uhr