Di, 16. Januar 2018, 19:30 Uhr

Evangelische Stadtakademie Bochum Haus der Kirche, Westring 26 c, 44787 Bochum

Andreas Zumach, Genf

Ein Jahr Trump und "Amerika First"
Vorbild für die Welt oder Weg in die Katastrophe?

Ob Iran, Nordkorea oder Israel/Palästina - US-Präsident Trump eskaliert seit seinem Amtsantritt im Janauar 2017 auf gefährliche Weise die Konflikte in dieser Welt.Unter dem Slogan "America First" foriert er eine egoistische Handels- und Außenwirtschaftspolitik und betreibt den Rückzug der USA aus internationalen Verträgen und Institutionen.Durch das Verhalten der Weltmacht USA sehen sich Regierungen manch anderer Ländern bestärkt in ihrem nationalen Egoismus oder in ihrer Konfrontationspolitik gegenüber anderen Staaten.
Welche Handlungsmöglichkeiten gäbe es,die von Trump eskalierten Konflikte zu entschärfen und durch eine nachhaltige politische Lösung zu befrieden. Und welche Spielräume hätten Deutschland und die EU, trotz des gegenwärtigen Kurses der USA die multilaterale Kooperation zu stärken.
 
Andreas Zumach ist deutscher Journalist und Publizist. Er arbeitet im Palais des Nations, dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf als Korrespondent für Radio und Printmedien. Zumach studierte von 1975 bis 1979 Volkswirtschaft und Journalismus. 2003 wurde er bekannt als Kritiker des dritten Golfkrieges. Bereits in den 1970er Jahren engegierte er sich in sog. Dritte-Welt-Gruppen, insbesondere zum Südlichen Afrika. Im Jahr 2009 wurde ihm der Göttinger Friedenspreis verliehen.
Kosten5,- €, erm. 3,- €
Termine16.01.2018 19:30 - 21:30 Uhr