Di, 28. November 2017, 10:00 Uhr

Evangelische Stadtakademie Bochum, Westring 26 c, 44787 Bochum

Dr. Ludger Schulze Pahls, Wilhelm Brüggemeier, Herford und Dr. Peter Markus, Düsseldorf

Versteht die Stadt das Land?
Zwischen "Landlust" und Landwirtschaft 4.0
Über die Illusionen der Stadt vom Land

Mit diesem Workshop beginnt die Stadtakademie eine neue Reihe zum Verhältnis von Stadt und Land - zwei vital aufeinander bezogenen und voneinander abhängigen Lebensräumen.
 
Welche Bilder von Natur und welche Ansprüche an die Landwirtschaft haben Städter im Kopf und welchen Herausforderungen sehen sich Landwirte gegenüber? Wer produziert eigentlich welche Bilder von Landwirtschaft?
Wie kommt es, dass sich "die" Landwirtschaft in ihren Publikationen und in den Äußerungen ihrer Verbandsvertreter tendenziell unverstanden und häufig auch als Opfer fühlt, zugleich aber das Image der Landwirtschaft in der Bevölkerung gut ist (EMNID-Studie 2017)?
Welche Bilder von "Natur" führen zu welchen Konsequenzen?
 
Wilhelm Brüggemeier ist Landwirtschaftsmeister, Landwirt in Enger-Herringhausen, Vizepräsident des WLV - Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.
Dr. Ing. agr. Peter Markus ist Abteilungsleiter Ländliche Räume im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) NRW, Düsseldorf; von 1990 bis 2017 Studienleiter und Leiter der Evangelischen Akademie Villigst, Schwerpunkte u.a.: nachhaltige Regionalentwicklung, Landwirtschaft/Naturschutz, Nord- Südfragen, Agenda 21;
Mitglied im Beirat der Deutschen Umweltstiftung.
Dr. Ludger Schulze Pahls ist Chefredaktuer von top agrar, Münster; davor war er stellv. Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium.
 
Kosten
Der Eintritt ist frei. In der Mittagspause ist Gelegenheit zu einem kleinen Imbiss.
Termine28.11.2017 10:00 - 14:00 Uhr
In Kooperation mit dem Insitut für Kirche und Gesellschaft (IKG), Schwerte, Arbeitsgruppe Kirche und Landwirtschaft: Volker Rotthauwe, Hans-Georg Ackermeier, Dirk Hillerkus, Manfred Berger, sowie dem Ausschuss Kirche und Landwirtschaft in der EKvW.