4. Festival 2021 - "Vergessene Orte jüdischen Lebens in Westfalen"
Link zum Video https://www.youtube.com/watch?v=vFbyqj-amgg
Link zum Buch Exkursionen ins jüdische Westfalen (Publikationen)
Mit dem Festival „Musik & Kultur in westfälischen Landsynagogen“ soll in den kommenden Sommermonaten an die reiche, aber weithin unbekannte Tradition jüdischen Lebens in Westfalen erinnert werden. Geplant sind im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ neun Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Führungen.
„Die ehemaligen Landsynagogen sind mehr als bloße Bauwerke“, sagt Festival-Leiter Dr. Manfred Keller: „Sie sind Hotspots jüdischer Geschichte, in denen Glaube und Kultur des Landjudentums wieder lebendig werden.“
Das Festival findet zwischen Juli und Oktober in Petershagen, Drensteinfurt, Gronau-Epe, Selm-Bork, Hagen-Hohenlimburg, Arnsberg-Neheim, Borgentreich-Borgholz und Coesfeld statt. Ehrengast der virtuellen Auftaktveranstaltung Anfang Mai (Evangelische Kirche in Bochum – YouTube) ist Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Mitbegründer des Vereins „321 – 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
Zu den acht Exkursionen würden auch Teilnehmende aus der Region, insbesondere jüdische Menschen, eingeladen, kündigt Dr. Anja Nicole Stuckenberger, Leiterin der Evangelischen Stadtakademie Bochum, an. Jeder Termin umfasst ein Konzert und eine literarische Veranstaltung, eine kleine Bewirtung aus der jüdischen Küche und eine Führung durch die jeweilige Landsynagoge.
Filmpremiere: Expedition ins jüdische Westfalen
