Di, 27. Oktober 2026, 18:30 Uhr

Evangelische Stadtakademie Bochum, Westring 26 c, 44787 Bochum

Dr. Sven Rudolph

Ablasshandel oder nachhaltiger Klimaschutz? Was Kompensationslösungen im (kirchlichen) Klimaschutz wirklich leisten können
Vortrag mit Diskussion

Trotz Krieg, Rechtspopulismus und Wirtschaftskrise bleibt der Klimawandel eine zentrale Herausforderung der Menschheit auf dem Weg in eine lebenswerte Zukunft. Die Kompensation von „unvermeidbaren Restemissionen“ wird oft als wirksame und kosteneffiziente Lösung gepriesen, bei der Erreichung des EU-Klimaziels, in kirchlichen Klimaschutzgesetzen, aber auch beim Individualverhalten (Stichwort: Fliegen mit atmosfair.de). Doch was heißt eigentlich „unvermeidbare Restemissionen“? Wie zuverlässig sind Kompensationsprojekte? Und was ist bei deren Nutzung zu beachten? In Vortrag und Diskussion wollen wir diesen Fragen nachgehen
 
 
Dr. Sven Rudolph ist Referent für Klimapolitik am Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) der Ev. Kirche von Westfalen. eit Oktober 2024 engagiert er sich zudem als Mitglied im Sprecher*innenrats der Klima-Allianz Deutschland. Zuvor war er über 20 Jahre lang als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent sowie als Associate Professor an den Universitäten Kassel und Kyoto tätig. Als ausgebildeter Wirtschaftswissenschaftler liegt seine Expertise in den Bereichen Nachhaltigkeitsökonomie, politische Ökonomie und Klimapolitik. Sven Rudolph hat zahlreiche nationale und internationale Vorträge zum Thema CO2-Bepreisung gehalten, eine Vielzahl von Fachzeitschriftenartikeln und Büchern (mit-)verfasst und politische Akteure in Deutschland, Japan, Australien, Neuseeland und den USA beraten. Sein aktueller Arbeitsschwerpunkt liegt auf Fragen der sozialen Gerechtigkeit in der Klimapolitik, insbesondere bei der CO2-Bepreisung.
 
Kosten5,- €, erm. 3.00 €
Alle, die studieren oder Grundsicherung beziehen, haben freien Eintritt.
Termine27.10.2026 18:30 - 20:00 Uhr