So, 31. Mai 2026, 14:00 Uhr

Aula des Städtischen Gymnasiums Petershagen, Hauptstr. 15, 32469 Petershagen und der Petri-Kirche, Kirchstr.1, 32469 Petershagen

„Die sechs Leben der Mascha Kaléko" und MIR LEBN EIBIG – Jüdische Musik von gestern und heute
Lesung, Führung und Konzert zum 6. Festival "Musik & Kultur der Synagoge"

Das Programm im Überblick
14 Uhr: Lesung: „Die sechs Leben der Mascha Kaléko"– ein heiter-melancholisches Programm mit Kriszti Kiss
 
15 Uhr: Auf jüdischen Spuren in Petershagen (Mitglieder des Vorstands der AG „Alte Synagoge Petershagen e.V.“)
 
17 Uhr: MIR LEBN EIBIG – Jüdische Musik von gestern und heute
Konzert mit Bat Kol David (Echo der Stimme Davids), Chor des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Westfalen-Lippe, Dortmund, Leitung: David Zapolski
 
Lesung
14 Uhr in der Aula des Städtischen Gymnasiums Petershagen, Hauptstr. 15, 32469 Petershagen
„Die sechs Leben der Mascha Kaléko"– ein heiter-melancholisches Programm, vorgetragen von der Schauspielerin und Rezitatorin Kriszti Kiss, Dortmund
Liebe, Abschied und Einsamkeit, finanzielle Nöte, Sehnsucht und Traurigkeit – das sind die Themen von Mascha Kaléko. Dabei steckt in ihren Texten immer eine Prise Humor und Ironie. Die eigene Mischung von Melancholie und Witz, von politischer Schärfe und zeitloser Bedeutung macht den besonderen Rang der Autorin aus.
Kriszti Kiss liegt die Beschäftigung mit der Dichterin besonders am Herzen. Sie trägt nicht nur die schönsten und vielschichtigsten Texte Mascha Kalékos vor, sie erzählt auch aus ihrem Leben. So wird eine der wichtigsten jüdischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts vor den Augen und Ohren des Publikums lebendig.
 
 
Führung durch die Alte Synagoge und die jüdische Schule
15 Uhr: Auf jüdischen Spuren in Petershagen – Führung und Gespräche mit Vorstandsmitgliedern der Arbeitsgemeinschaft „Alte Synagoge Petershagen e.V.“.
Das Ensemble aus ehemaliger Synagoge, jüdischer Schule und Mikwe in der Petershäger Altstadt, das als Dokumentations- und Informationszentrum jüdischer Kultur auf dem Lande entwickelt wurde, ist einmalig in Westfalen, ja, im gesamten norddeutschen Raum.
Die Synagoge von 1845/46 war Mittelpunkt einer größeren Landgemeinde. Als Backsteinbau mit klassizistischem Sandsteinschmuck ist sie noch heute Ausdruck jüdischer Emanzipation, die in der Gemeinde gelebt wurde.
 
MIR LEBN EIBIG – Jüdische Musik von gestern und heute
17 Uhr: Konzert in der Petri-Kirche, Kirchstr.1, 32469 Petershagen
Im ersten Teil bietet das Konzert Geistliche Musik: Werke von Louis Lewandowski und Lieder der Synagoge von Erich Mendel / Eric Mandell (Moderation: Dr. Manfred Keller, Bochum). – Im zweiten Teil erklingt weltliche Musik „von traurig bis heiter“, u.a. auch jiddische Lieder (Moderation: Barbara Samuel, Dörtmund)
Ausführende: Aviva Grosman, Violine; Alla Mesionzhnik, Klavier und Bat Kol David (Echo der Stimme Davids), Chor des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Westfalen-Lippe, Dortmund.
Kosten
Eintritt: frei – Um eine Kollekte zur Deckung der Kosten wird gebeten.
Termine31.05.2026 14:00 - 18:30 Uhr